Warum ein Austritt unvermeidbar war

Das wahre Gesicht der „PiratenPolitik“ hier in Hannover

 

heute habe ich gegenüber den Anwesenden und dem Vorstand meine Absicht, umgehend aus der Piratenpartei Hannover / Deutschland auszutreten, kund getan.

Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung, und getragen wurde Sie durch die immer noch zum Teil aggressive Ablehnung gegen eine Kandidatur meiner Person hier für meine Heimatstadt Hannover bei den Kommunalwahlen 2016 durch die letzten noch in Hannover im Regionsverband / Stadtverband Hannover verbliebenen Piraten/Innen.

Bisher habe ich mich seit der Landtagswahl NDS 13 überall im Wahlkampf und durch das sammeln von Unterstützungsunterschriften einer grossen Beliebtheit erfreuen dürfen, und mit dem Projekt „Piratenjacken“ (Wahlkampkollektionen für Frauen & Männern) auch erheblich zur leichteren Erkennbarkeit bei Demos & Veranstaltungen beigetragen.

Doch das ist Schnee von gestern, der hier in Hannover nichts zählt…wohl aber die eine oder andere negative Schlagzeile in der HAZ / NP in Hannover, wenn Reporter zum Teil private Äußerungen von mir gerne als „negative Schlagzeile gegen die Piratenpartei“ mißbraucht hatten.

Es wird von den Piraten immer gefordert & verlangt, alle Menschen sollen tolerant und liberal und nicht nachtragend sein..solange es nicht um Ihre eigenen Bedürfnisse geht.

Ich habe mich also im April 2016 (nach fast 1 1/2 Jahren Enthaltung) wieder zurück gemeldet, um den Piraten Hannover helfen zu können beim so wichtigen Kommunalwahlkampf 2016 im Herbst. Ich bewarb mich auch sogleich als Beisitzer im neuen Stadtverband sowie um einen Auftrag für die Wahlliste als Bezirksrat 2016.

In beiden Fällen bekam ich über 10 (von 17 Anwesenden) NEIN Stimmen.
Ok, dachte ich mir, schreibe ich meinen Parteikollegen, daß ich Ihren Wink mit dem Zaunpfahl verstanden habe, traf diesen in Einzelgesprächen gegenüber und bat zumindest um die Chance, es nochmals versuchen zu können und auch um Ihre Toleranz, Ihr Verzeihen.

War bei wichtigen Events draussen dabei, schlug zur Kommunalwahl so wichtige Themen wie „Freie Fahrt im ÖPNV für das EHRENAMT“ und Ausbau des sozialen Wohnungsbaus vor….egal, es half nichts, man hat heute erneut mit 11 NEIN Stimmen gegen mich entschieden, nachdem fast 35 Minuten lang von fast jedem irgend etwas aus der Zeit von vor Januar 2015 heraus gekramt wurde, nur um zu zeigen, daß ich „das Böse“, das „unwählbare“ Mitglied in der Runde bin.

Manuel Nitschke und Gerd Pysiwio kamen mit der Bahauptung, ich hätte Gerd „zusammengeschlagen“ und man wäre deshalb sogar vor dem Strafgericht gewesen…nun ja, die Entlastungszeugen (aus NRW,Thüringen und Hannover) mit Ihren Ausagen sowie Fotos vom angeblichen Tatort und die widersprüchlichen „Lügenaussagen“ des Opfers sowie seines Belastungszeugen brachten den Staatsanwalt zum Verzweifeln und nach 10 Minuten wurde das Verfahren sauber für mich beendet ! FAKT !……aber egal, man ist ja nicht nachtragend.(eigentlich hätte ich ja dafür noch heute sauer sein müssen,daß man mir eine „Straftat“ versucht hatte anzuhängen nur um mich danach damals mit Parteiauschlussverfahren loswerden zu können.

Findet Ihr so ein Vorgehen tolerant, liberal, dem Grundgesetz verbunden ? oder vielleicht eher intrigant und verabscheuungswürdig?

Es wurden wie, schon im April zuvor, noch schnell Gegenkandidaten für den eigentlich vorher leeren Wahlbezirk mit Vollmachten aus dem Hut gezaubert, so daß immer eine Alternative bereit war, nur um mich mit Abwahl abstrafen zu können.

Danke, ich habe das Spiel durchschaut ( und das kann jeder mit dem Grips eines 12 jährigen)……ergo brauche ich es erst gar nicht beim vielleicht nächsten Mal im bisher total leeren Stadtbezirk probieren….man würde bis dahin auch für dort jemanden finden.

Also entschied ich für mich, daß ich als parteiloser Kandidat (Einzelkandidat) egal in welchem Bezirk ich antreten werde, mit meinem ganzen Können dem / den Kandidat/en dieser HannoverPiraten soviel wie möglich Stimmen abjagen werde ( und ich bin sicher,daß wird mir gelingen).

Das ich soetwas bewirken kann, wissen viele die mich kennen, denn ich habe nun mal etwas, das vielen fehlt….ich bin authentisch, ehrlich und direkt den Nerv der Wählerschaft treffend….nicht umsonst habe ich in jedem Bundesland, wo man mich zur Hilfe rief, unzählige Unterstützungsunterschriften einsammeln können und das selbe Prinzip funktioniert nun mal auch bei Wählerstimmen.

Wer mir also ab August 2016 dann im Wahlkampf helfen möchte, darf dieses gerne tun…für Unterstützung in welcher Form werde ich jedenfalls sehr dankbar sein…….und ich wünsche den Piraten, daß Sie auch ein paar Stimmen bekommen……nur halt nicht mehr als ich einsammeln werde 😛

Mal ehrlich, wer von sich behauptet, sachorientiert in Gremien auch Anträge manchmal der gegnerischen Parteien mittragen zu können, weil man so tolerant und an der Sache sich orientiert, der stellt Kandidaten auf, die schon mal eine Ratsfraktion explodieren liessen ? Oder die sich offen gegen die Partei in der Presse wandten und sogar alternative Ortsgruppe gründeten ? Oder leider heute schon sagen,daß Sie höchstwahrscheinlich gar nicht mal Ihr Mandat wahrnehmen werden ? Oder gleich ein ganzer Familienclan ( ja, das erinnert schon ein wenig an #Erdogan + Family)
Ok. also das war es dann, ich werde einen heissen Wahlkampf führen…aber nach 4 Jahren nicht für Piraten, sondern für pirate Politik unter dem Label „Anonym“. süprich ohne die Partei.

 

Vielen Dank für die Erfahrungen an alle meine Freunde in der Partei, die mich jahrelang überall unstützten und mir dank Ihrer guten Politik ans Herz gewachsen sind……Ihr seid super und echt ein Vorbild für mich gewesen, danke dafür !

Euer Jörg Pfannschmidt

 

 

 

2 Kommentare zu „Warum ein Austritt unvermeidbar war“

  1. Hallo Jörg,
    tut mir leid dass wir dich verlieren, kann aber deine Entscheidung gut verstehen. Viel Glück und Erfolg in deinem persönlichen Wahlkampf.
    Liebe Grüße Mauri

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